ULTRASONIC

Unter Ultraschall sind Schwingungen zu verstehen, die sich oberhalb der für das menschliche Ohr liegenden Hörgrenze befinden, also höher als 20.000 Hz.

Ultraschall entsteht, wenn hochfrequente elektrische Schwingungen in mechanische Schwingungen umgewandelt werden. Ultraschallwellen breiten sich in den Weichteilen des Körpers aus. Die so in den Körper gebrachte Energie bewirkt, dass jedes Teilchen des beschallten Körpers in Schwingung versetzt wird. Dabei wird ein Teil der aufgenommenen Energie in Wärme umgesetzt.

 

Mechanische Wirkung

Die permanent wechselnden Über- und Unterdruckphasen verursachen im Gewebe minimale Formveränderungen der Zellen und erzeugen so eine tiefenwirksame Mikromassage.

- Förderung des Zellstoffwechsels, der Durchblutung und der  

  Sauerstoffversorgung

- Förderung von Diffusionsprozessen

- Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten aus Zellen und

  Gewebe durch erhöhte Membrandurchlässigkeit - Aktivierung des

  Lymphflusses

- Stimulation der Fibroblastentätigkeit im Bindegewebe

- Auflockerung der obersten Hautschichten

 

Thermische Wirkung

Die Ultraschallschwingungen erzeugen Reibung und damit eine Gewebeerwärmung. - Durchblutungssteigerung

- Gefäßerweiterung und Stärkung des Gefäßprofils

- Stoffwechselaktivierung

- Lymphflussförderung

- Erhöhung enzymatischer Aktivitäten - Muskelentspannung

 

Biochemische Wirkung

Aktivierung einer Vielzahl von biochemischen Reaktionen.

- Steigerung der ATP-Aktivität als wichtigster Energielieferant des

Zellstoffwechsels - Erhöhung der Durchlässigkeit der Zellmembranen

- Hemmung Bindegewebe abbauender Enzyme

- Stimulation Fibroblastentätigkeit im Bindegewebe

 

Phonophorese

Leichteres Einbringen von Wirkstoffen in tiefere Hautschichten aufgrund von Diffusionsverbesserung durch wechselnden Ultraschalldruck.